Landauf landab werden derzeit Holzversteigerungen durch die Waldbesitzer und Waldbauernvereinigungen durchgeführt. Diese Versteigerungen sind ein Barometer für die künftigen Preise auch im Brennholzbereich.
Als Beispiel wollen an dieser Stelle folgende Veranstaltung anführen und deren Ergebnisse zitieren:
Die Forstbetriebsgemeinschaft Aitrach-Isar-Vils und die Waldbauernvereinigungen Deggendorf, Eggenfelden/Arnstorf, Freising, Gangkofen, Landau, Landshut, Schierling und Reisbach in Zusammenarbeit mit den Ämtern für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Deggendorf, Landau an der Isar, Landshut, Straubing und Pfarrkirchen organisierten am 28. Januar 2012 zum 16. Mal eine gemeinsame Laubholzversteigerung.
Die Hölzer wurden in Privat- und Kommunalwäldern im Nieder- und Oberbayerischen Tertiären Hügelland und dem angrenzenden Vorderen Bayerischen Wald eingeschlagen.
Die Laubholzversteigerungen zeigte einen Erlösanstieg für den Festmeter Laubholz um durchschnittlich 17 %. Lag der Durchschnittserlös im letzten Jahr noch bei 178 € je Festmeter so konnten die Verkäufer in diesem Jahr 209 € je Festmeter erzielen. Der höchste Erlös pro Festmeter erzielte ein Festmeter Walnuss mit 810 €.
Insgesamt zeichneten sich sehr zufriedene Gesichter bei den Käufern, Verkäufern und Organisatoren wieder. Die Laubholzversteigerung in Warth hat sich wieder einmal als gut geeignete Verkaufsplattform zwischen Waldbesitzern und Laubholzkäufern erwiesen.