Ein Streichholz oder Zündholz ist ein Holzstäbchen zum Anfachen von Feuer. Durch Reiben des Zündkopfes an einer Reibefläche entzündet er sich und bringt damit das Holzstäbchen zum Feuer.
Die ersten praktisch einsetzbaren Streichhölzer kamen Anfang des 19. Jahrhunderts auf den Markt.
Die Voraussetzungen zur Entwicklung der Streichhölzer waren die Entdeckung des weißen Phosphors durch Aufarbeitung von Harn 1669 und des Kaliumchlorats 1786.
1844 wurde der weiße Phosphor vollständig durch roten Phosphor ersetzt. Die Separierung des Phosphors aus den Zündköpfen in die Reibfläche führte 1850 zur Entwicklung der Sicherheitszündhölzer.